Mother‘s Finest in der “Fabrik Hamburg”!

Ich kann mich noch erinnern dass ich mit meinem Vater mal bei einem Dixiland Konzert in einer alten Fabrikhalle in Hamburg war. An das Konzert kann ich mich nicht mehr erinnern aber die eindrucksvollen Räume des Gebäudes sind mir gut im Gedächtnis geblieben. Das konnte nur in der „Fabrik Hamburg“ gewesen sein und ist mit Sicherheit mehr als 30 Jahre her.

Die Fabrik Hamburg ist wohl das erste und auch bekannteste Zentrum für Kultur- und Kommunikation in Deutschland und wurde 1971 von dem Maler Horst Dietrich und dem Architekten Friedhelm Zeuner gegründet.

Die Liste der weltberühmten Künstler die in den hohen von einer Holzbalkenkonstruktion gekennzeichneten Räumen bisher aufgetreten sind ist sehr lang: ACDC, Jeff Beck, die Blues Brothers, Eric Burdon, Chris de Burgh, Miles Davis, B.B. King, Kris Kristofferson, Meat Loaf, Gary Moore, Mother's Finest, Nazareth, Nirvana, Nina Simone, Ten Years After, Wishbone Ash und viele andere Stars.

Aber nicht nur Konzerte finden in der Fabrik statt. Die Fabrik ist auch bekannt für Kinder- und Jugendarbeit, Pädagogik, Politik, Theater, Lesungen und Diskussionen aller Art.

Am 6. Juni 2011 um 21:00 Uhr sind wieder Mother‘s Finest zu Gast in der „Fabrik Hamburg“. (Für Eintrittskarten hier klicken)

Mother’s Finest

Mother’s Finest wurde 1970 von dem Sänger-Ehepaar Joyce „Baby Jean“ Kennedy und Glen „Doc“ Murdock gegründet und ist eine Crossover-Band die mit Funk, Rock und Soul erfolgreich ist.

Das 1976 erschienene Debütalbum „Mother’s Finest“ ist bis heute ein sehr begehrtes  Sammlerstück. Das zweite Album „Another Mother Further“ wurde zum Sprungbrett für die Karriere der multikulturellen Rockband.

Durch den zweiten Auftritt im ARD-Rockpalast  1978 sind sie auch in Europa einem großem Publikum bekannt und haben seitdem Kultstatus. Ende der 70er-Jahre produzierten sie soulorientierte und Anfang der 80er zwei Hard-Rock-Alben.

1983 löste sich „Mother’s Finest“  auf. 1989 fand sich ein Teil der Band („Baby Jean“ Kennedy, „Doc“ Murdock, „Moses Mo“ und „Wyzard“) wieder zusammen und brachten das Album „Looks Cloud Kill“ mit dem neuen Drummer Dion Derek heraus.

In den 90ern des letzten Jahrhunderts kam das Album „Black Radio Won’t Play This Record“ dazu. Die letzte Studioproduktion von 2003, „Meta-Funk’n Physical“ wurde wieder mit Rückkehrer „Moses Mo“ und einem neuen Schlagzeuger, Kerry Denton, aufgenommen.

Die erfolgreichsten  Hits sind „Baby Love“ (siehe Video), „Piece of the Rock“ und „Mickey’s Monkey“, eine Coverversion des 1963er Top-10-Hits der Miracles.

Konzertbericht

Fotos von Marc Stibbe:

Mother´s Finest

 

 

Mothers Finest live 2011 - treibend, kraftvoll und voller Spielfreude,besser denn je!

Gefährlich, provokativ, leidenschaftlich: 2011 sind sie wieder auf Tour: Die legendäre Rock & Funkband „Mother´s Finest“ . Ihr explosives Gemisch aus Jazz, R&B, Rock, Funk und Heavy Metal kam schon lange vor der „Black Rock Coalition“ und Bands wie den „Red Hot Chilli Peppers“! Mit ihrer spektakulären Hardfunk-Nummer „Baby Love“ landeten sie ihren Welthit. Titel wie `Mickeys Monkey` oder `DisgoThiswayDisgothatway` sind Klassiker. Der typische „Screaming Guitarsound“, Joyce`s sexyfeministische Ausstrahlung, ihre soulige Gospelstimme, Glenns Metal-Härte, Mos Gitarre und der Funkybass von Wyzard sind das feurige Basement und Markenzeichen dieser erstklassigen Funk`n’Rock-Band. Der Schlüssel zum Erfolg dieser Band sind nicht die Plattenproduktionen, sondern ihre Liveshows: „Wir spielten sieben harte Tage in der Woche und erinnern uns noch gut an die Zeiten, in denen zu unseren Konzerten fünf Fans antraten. Doch wir spielten weiter und weiter, bis der Club sich endlich füllte, denn wir lieben diese Art von Aufregung!“ Seit ihrem Auftritt in der zweiten ARD-Rockpalast-Nacht 1978 in der Essener Grugahalle (der neu zusammen mit einem Rockpalast- Konzert von 2003 auch auf DVD veröffentlicht wurde) sind sie auch in Europa einem größerem Publikum bekannt und haben Kultstatus.

Nach jahrelangem Touren hatten Mother’s Finest sich 1983 zeitweise aufgelöst. „Baby Jean“ Kennedy, „Doc“ Murdock, „Mo Moses“ und „Wyzard“ fanden 1989 wieder zusammen und brachten die LP „Looks Could Kill“ heraus. In den 1990er-Jahren waren sie zurück mit dem Crossover-Album „Black Radio Won’t Play This Record“ und mit dem neuen Gitarristen John Hayes. Die letzte Studioproduktion „Meta-Funk’n Physical“ stammt von 2003 mit Rückkehrer „Mo Moses“. 2010 kehrte Dionne , der Sohn von Glen und Joyce, wieder in die Band zurück.