Hockenheimring - Motorsport zum Anfassen.

Wer den Motorsport verfallen ist, den Geruch von Abgasen, Benzin und Gummi braucht wie andere Luft zum Atmen, der ist vom 15.04. 2011 bis zum 17.04.2011 richtig zur diesjährigen „Hockenheim Historic  - In Memory of Jim Clark“!

Hunderte historische Rennwagen und viele Rennserien gibt es wieder zum Anfassen. Bei welchem Motor Rennsportveranstaltungen kann man schon durch das Fahrerlager schlendern, denn Mechanikern die ölverschmierte Hand schütteln (wenn man es braucht) und die Slicks der Rennwagen anfassen.

Bereits im letzten Jahr berichteten wir von diesen tollen Rennwochenende und möchten allen die diesjährige „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark“ an Herz legen. Denn wenn die Veranstalter wieder Ihre guten Beziehung zum Wettergott spielen lassen, dann steht allen wieder ein prächtiges Rennwochenende bevor.

Zu sehende Rennserien

Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele verschiedene Rennserien zu sehen, zum Beispiel:

FIA HFO Championship (FIA-HFO)

European Formula 2 Club

FIA Lurani Trophy

Formel Lista Junior

SuperSports Cup

RaceHistoryonTrack

"Kampf der Zwerge"

BOSS GP

Youngtimer Touring Car Challenge

Spezial Tourenwagen Trophy H&R Cup

NKHTGT

Vereniging Nederlands Kampioenschap Historische Toerwagens en GT's

Alles zu den Rennserien finden Sie unter www.hockenheim-historic.de

Außerdem mit dabei in diesem Jahr ist die CST - CLUBSPORT-TROPHY Für Lotus Seven, Elise, Exige, 340R, Opel Speedster und  KTM X-BOW.

Eine Rennserie in der die zum Einsatz kommenden Fahrzeuge nicht unterschiedlicher sein können. Die Fahrzeuge starten in zwei Leistungsklassen, der RACE-CLASS und der TROPHY-CLASS.

In der RACE-CLASS starten Fahrzeuge die alle Slicks haben und alle die nach der Leistungsgewichtberechnung bis 4,49 kg/PS eingestuft sind.

In der TROPHY-CLASS starten alle Fahrzeuge die nach der Leistungsgewichtberechnung ab einem Leistungsgewicht von 4,50 kg/PS eingestuft werden. In dieser Class können Semi-Slicks und Straßenreifen eingesetzt werden.

Weitere Highlighs 2011:

Große Lotus-Treffen

Auf einem eigenen Clubareal präsentieren Lots Freunde und Enthusiasten ihre Fahrzeuge beim diesjährigen „Hockenheim Historic“! Ebenso wird es Lotus Demoläufe geben.

Treffen historischer Rennfahrzeuge-Transporter und Renndienste

Da Rennwagen ja nicht über die Autobahnen und Landstraßen zu den nächsten Rennen fahren konnten, die Ordnungshüter hätten wohl einen Herzinfarkt bekommen, wurden sie halt auf dem Rücken von sogenannten Rennfahrzeuge-Transporter von Rennveranstaltung zu Rennveranstaltung transportiert. In diesem Jahr gibt es das erste Treffen dieser historischen Renntransporter anlässlich der  „Hockenheim Historic 2011“ zu sehen. Fahrzeuge aus den Sechzigern und Siebzigern Jahren von Fiat, Mercedes, Ford u.a. werden da sein! Ein Fiat 642 RN 2 Bartoletti-Transporter aus dem Jahr 1957 der für die Scuderia Ferrari gebaut wurde ist ebenso zu sehen wie ein Mercedes-Benz ist der L 710 von 1964. Initiiert wird das erste Treffen historischer Rennfahrzeuge-Transporter durch die Solitude GmbH, als ein Beitrag zum 125igen Jubiläums des  Automobils. Am Samstag, den 16. April 2011, werden Rennlegenden und ehemalige Rennleiter eingeladen um Geschichten und  Anekdoten über Renntransporter zu erzählen.

Alles im allen bieten die Veranstalter auch in diesen Jahr wieder einen bunten Mix für alle Motorsport Fans. Die „Hockenheim Historic ist eigentlich nur zu empfehlen. Also wir wünschen viel Spaß.

Motorsport pur und großes Clubareal

Die „Hockenheim Historic“ zu Ehren des schottischen Formel 1- Weltmeisters Jim Clarks, welcher am 7. April 1968 im ersten Lauf um den Martini Gold Cup auf dem Hockenheimring tödlich verunglückte, begeistern traditionell im Frühjahr stets rund 500 Starter und mehr als 20.000 Fans. Aber auch 2011 wird Freunden des historischen Motorsports wieder allerhand geboten. Fans des historischen Motorsports erwartet hier wie jedes Jahr eine perfekte Mischung aus spannenden Rennen, großem Markenclubareal und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Mit am Start 2011 auf dem Hockenheimring sind u.a. historische F1-Boliden und Rennserien wie die " FIA HFO Championship", „Historische Formel V“, "Boss GP", "FIA Lurani Trophy", "Formel Lista Junior", "European Formula 2 Club" und viele weitere mehr, die nicht nur eingefleischte Motorsportenthusiasten begeistern.

Des Weiteren können sich die Besucher wie immer auf einige Highlights freuen. Anziehungspunkt Nr.1 ist jedoch das offene Fahrerlager, denn hier lassen sich die faszinierenden Boliden hautnah bewundern und interessierte Gäste können den Mechanikern beim Schrauben über die Schulter schauen. Natürlich sind die „Hockenheim Historic“ auch Treffpunkt ehemaliger Rennfahrerlegenden, die den Fans gerne für Autogramme und Fotos zur Verfügung stehen. Das große Automobil-Markenclub-Treffen sowie Oldtimer-Ausstellungen machen diese hochklassige Veranstaltung komplett – Motorsport zum Anfassen zu äußerst familienfreundlichen Preisen. Mehr Informationen finden Sie unter www.hockenheim-historic.de

Interessante Ausstellungen und Spannende Rennen!

Hier eine kleine Mathe Aufgabe:

Was ergibt mehr als 300 Fahrer, plus 20000 Besucher, plus über 500 Fahrzeuge im Markenclub-Areal und frühlingshaftes Wetter? Na, ganz einfach „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark 2011“!

Und wie auch im letzten Jahr gab es wieder erstklassigen Motorsport und ein tolles Rahmenprogramm, wie die Ausstellung  der historischen Renntransporter für jedermann zum anfassen.

Für mich ein Highlight an diesem Wochenende  waren die beide Toyota  Formel 1 Renner aus den Jahren 2004 und 2005. Diese Fahrzeuge die von der Firma Fuchs Neue Technologien GmbH & Co.KG präsentiert wurden, gaben ein das Feeling  direkt bei einen Formel 1 Rennen dabei zu sein. Gefahren wurden die Wagen  damals von Jarno Trulli und Olivier Panis.

Beeindruckend auch die „Boss GP“ Rennen. Diese Fahrzeuge kommen der Formel 1 sehr nahe und bei dem Lautstärke Pegel der Fahrzeuge  vibrierte die Bratwurst vom Mittagessen im Magen. Im Rennen 6 gewann Arnold Wagner (Deutschland) auf einem Arrows A22 F1 vor Klaas Zwart (Niederland) im Jaguar R5 F1 und Marijn van Kalmthout (Niederlande) auf einem  Benetton B197 F1.

Das Rennen 13 gewann der im Vorrennen drittplazierte Marijn van Kalmthout in seinem Benetton B197 F1.

Persönlich mag ich aber die FIA Lurani Trophy am liebsten. Diese rollenden Zigarren zeigen immer packende Zweikämpfe  und Rennen.  Beide Rennen am Wochenende wurden von Tonetti Pierre (Italien) auf einem  Brabham BT6 vor Fyda John (Schottland) im  Lotus 22 gewonnen.

Alle Rennergebnisse findet Ihr unter www.hockenheim-historic.de/informationen-1/ergebnislisten-2011!

Zufrieden zeigte sich auch Tobias Aichele über den Zuschauer Erfolg der 15 ausgesuchten historischen Renntransporter. Unter denen der original Fiat 642 RN 2 Bartoletti-Transporter der Scuderia Ferrari mit dem Ferrari 250 Testarossa im Huckepack wohl der größte Zuschauermagnet war. Zu Recht wurde der Transporter von Willi Balz auch mit einem der begehrten Pokale der Design-Hochschule Pforzheim ausgezeichnet.

Weitere Preisträger sind Leo Schiewek mit dem Chevron B 16, Leopold Hrobsky mit dem Ferrari 312B3 und Pieter Boel mit einem GT Iso A3C.

Nicht nur Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH sondern auch wir bei Binzers.de freuen uns schon jetzt auf ein tolles „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clrk 2012“

Hier sind die Fotos vom Rennen

Hier sind die Fotos vom Fahrerlager und Boxengasse

Impressionen der Fahrer

Jim Clark

James „Jim“ Clark junior, (* 4. März  1936 in Kilmany, Fife, Schottland; † 7. April 1968  in Hockenheim)

Jim Clark gilt bis heute als einer der besten Formel-1-Piloten der Geschichte und wurde zum Vorbild für zahlreiche spätere Weltmeister, darunter Jackie Stewart, Alain Prost und Ayrton Senna. Seine 25 Siege in zur Fahrer-Weltmeisterschaft zählenden Grand Prix stellten bei seinem Tod Formel-1-Rekord dar.

Tödlicher Unfall

Nachdem sein F2-Wagen in der Woche zuvor in Barcelona beschädigt wurde, aber ein Einsatz für Ford beim Sportwagenrennen in Brands Hatch nicht zustande kam, trat er doch auf dem Hockenheimring an, nachdem er am Abend zuvor im Aktuellen Sportstudio interviewt wurde. Im Regen verunglückte der 32-Jährige im für ihn völlig unbedeutenden Formel-2-Rennen tödlich, vermutlich infolge eines schleichenden Plattfußes und Reifenschadens, als er auf der Waldgeraden nach dem Motodrom von der Piste abkam und mit seinem Lotus 48 gegen einen Baum schleuderte. Es gab keinen Augenzeugen, da an dieser Stelle keine Zuschauer standen und die Konkurrenten zu weit hinter Clark waren, der zum Zeitpunkt des Unfalls an für ihn ungewohnter Position im Mittelfeld fuhr. Die von Lotus-Chef Colin Chapman in Auftrag gegebene Untersuchung des Unfalls durch Peter Jowitt, einen auf Unfallermittlungen von Militärflugzeugprototypen spezialisierten Ingenieur, ergab, dass Jim Clark keine Chance hatte. Auf dem Waldboden versuchte er noch mit Maximaldrehzahl das Fahrzeug in eine andere Richtung zu steuern, doch durch die Vielzahl der Bäume fehlte der Platz und es kam zu dem fatalen seitlichen Einschlag. Jowitt kam zu dem Ergebnis, dass ein Reifenschaden ursächlich für das Unglück war. Erst später wurden Leitplanken in Hockenheim aufgestellt, Sicherheitsstreifen angelegt und nahe seiner Unfallstelle eine Bremsschikane errichtet, die Jim-Clark-Schikane genannt wurde. An der Unglücksstelle wurde ein Gedenkstein errichtet, der im Zuge der umfangreichen Umbauarbeiten am Hockenheimring (Verkürzung und geänderte Streckenführung, um weiterhin „Formel-1-tauglich“ zu sein) in Richtung Motodrom versetzt wurde.

Clarks Tod erschütterte den gesamten Rennsport bis in seine Grundfesten und schockierte insbesondere die Fahrerkollegen. Juan Manuel Fangio sagte noch kurz vor seinem Tod im Jahre 1995, dass seiner Meinung nach Jim Clark der mit Abstand größte Fahrer aller Zeiten sei. Bereits in seinem Nachruf auf Clark im April 1968 äußerte er unumwunden: „Er war besser als ich.“ Eine vergleichbare Reaktion gab es lediglich noch einmal in der langen Geschichte der Formel 1, 26 Jahre später mit dem Tod Ayrton Sennas. Jene Jahre des Rennsports waren von einer ganzen Reihe von tödlichen Unfällen in den Topkategorien des Motorsports überschattet: Zwischen 1967 und 1971 kamen Lorenzo Bandini (Ferrari, Monaco), Lucien Bianchi (Alfa Romeo, Le Mans), Mike Spence (Indianapolis), Piers Courage (Zandvoort), Ludovico Scarfiotti (Bergrennen Roßfeld), Bruce McLaren (Goodwood), Jochen Rindt (Monza), Pedro Rodriguez (Norisring) und Jo Siffert (Brands Hatch) in ihren Rennwagen ums Leben.