Deutschlands größtes rollendes Automuseum feiert 20. Geburtstag!

Seit 20 Jahren bietet Kaunitz die Möglichkeit eine Zeitreise in die 50s zu machen! Das Internationale Musikbox- und Straßenkreuzer-Festival in der Ostwestfalenhalle in Verl Kaunitz am 9.& 10.Juni 2012 versetzt einen in die Zeit des Wirtschaftswunders, als das Benzin noch bezahlbar und die Welt in Ordnung war.

Auf die Besucher wartete ein ganzes Wochenende mit einem großen US-Oldtimer-Treffen (im letzten Jahr rund 2500 Autos) und einer Menge schöner, einzigartiger und zum Teil auch skurriler  Dinge aus der Zeit der 50er Jahre.

Wie immer gibt es auch dieses Mal wieder ein großes Live-Programm mit diversen Bands und Showeinlagen, um die authentische Atmosphäre zu genießen.

Mit den Roomates aus London und Sweet Geena aus Helsinki sowie, die Jive-O- Matics aus Hamburg, die Downhomers aus Kassel und Buddy & the Moondreams als gemeinsames Projekt von Downhomers und Roomates gab es ein volles Musikprogramm.

Eine große Auswahl von 180 Fotos gibt es hier

Die Heckflosse

Als Heckflosse bezeichnet man flossenähnliche Anbauten seitlich des Kofferraums oder mittig am Fahrzeugheck, mit denen Autos in Einzelfällen seit den 1930er Jahren, vor allem aber in den 1950er Jahren entsprechend damaliger Mode ausgestattet wurden. Im Jahre 1948 von Cadillac eingeführt, wurde diese Mode auf die ganze Modellpalette von General Motors ausgeweitet, Chrysler und Ford folgten mit einiger Verzögerung. Ihren Höhepunkt hatten die Heckflossen Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre in den USA, besonders in den Jahren 1958 bis 1960 überboten sich die Hersteller gegenseitig mit immer größeren und ausgefalleneren Heckflossen. Ihren Höhepunkt erreichte diese Entwicklung mit den vermutlich größten jemals in einem Serienauto verbauten Heckflossen des 1959 Cadillac Eldorado. Vor allem bei Cadillac blieben die Heckflossen auch nach dieser Zeit Teil der Markenidentität und lassen sich dort bis in die jüngere Zeit in angedeuteter Form an den Modellen finden.

Straßenkreuzer

Straßenkreuzer ist im deutschen Sprachraum die Bezeichnung für Autos aus amerikanischer Produktion, die in ihrem Ausmaßen und ihrer Gestaltung einen teilweise als übertrieben empfundenen Prunk verdeutlichten. Merkmale dieser Fahrzeuge sind eine Länge von bis zu 6 Metern selbst bei Coupés, breite, verchromte Kühlergrille, auffällige Scheinwerfer und Rückleuchten sowie in den 1950ern teilweise riesige Heckflossen. Motorisiert waren diese Fahrzeuge mit großvolumigen, verbrauchsintensiven Motoren. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist eine extrem weiche Federung. Hersteller von Straßenkreuzern waren im wesentlichen die "Großen Drei" General Motors, Ford und Chrysler, am eindrucksvollsten mit ihren Luxusmarken Cadillac und Lincoln.

Mit der ersten Ölkrise 1973 verloren diese Fahrzeuge Auf Grund des hohen Kraftstoffverbrauchs dieser Fahrzeuge stark an Bedeutung. Der Publikumsgeschmack in den USA verlagerte sich auf die noch größeren Pickups. Der einzige heute noch gebaute Straßenkreuzer ist das Lincoln Town Car; heute wird dieser jedoch von drei europäischen Fahrzeugen in seiner Länge übertroffen: Maybach 62, Rolls-Royce Phantom und Bentley Arnage.

Jukebox

Eine Jukebox ist ein Automat, der durch den Einwurf von Münzen (früher ein oder zwei Groschen) Musik abspielt. Im Deutschen ist auch der Begriff „Musikbox“ gebräuchlich. In der IT bezeichnet der Begriff Massen-Speichergeräte. - So weit so gut – aber was bedeutet das genau und wo kommen die Dinger eigentlich her? Dank Wikipedia sind wir gleich schlauer.

Geschichte

Das Wort Jukebox kommt aus dem kreolischen Sprachraum und leitet sich von „jook“ bzw. „juke“ ab, das humorvoll obszöne Musik, Tanz oder Sprache heißt. Eine Jukebox kann zwischen 8 und 120 Platten beinhalten (Schellackplatten, Vinyl-Singles, ab den Achtzigern CDs), aus denen man sich mittels Münzeinwurf und über eine aus Buchstaben und/oder Zahlen bestehende Tastatur einen Titel auswählen konnte.

Das klassische Design der Jukeboxen der 1940er Jahre – auch "Golden Age Era" genannt – von den US-Firmen wie Rudolph Wurlitzer Company, J. P. Seeburg, Rock-Ola, Evans, Mills oder Automatic Musical Instrument Corp. (AMI) wurde gekennzeichnet von großen, farbigen und beleuchteten Plastiks (Catalin) und Pilastern. Die Sichtmechanik war bei einigen Modellen nicht offen, z.B. bei Seeburg. In den 1950er Jahren wechselte das Design zu Chrom und Glas und Ähnlichkeiten zum Auto-Design wurden sichtbar (Heckflossen, Panoramascheiben, Cadillac-Rücklichter usw.) – auch genannt „Silver Age“.

Die Vorgänger der Jukebox, auch „Groschengrab“ genannt, war der automatische Phonograph, ein Musikautomat, der Musik von einer Wachswalze abspielte. Diese wurden ab 1889 in größeren Mengen produziert, nachdem Louis Glass am 23. November 1889 im Restaurant Palais Royal in San Francisco einen solchen öffentlich vorgeführt hatte.