IAA startet mit Feuerwerk von Premieren

159 Weltpremieren – 1.098 Aussteller aus 35 Ländern – Top-Themen: Elektromobilität und Vernetzung

Die 65. IAA vom 12. Bis 22. September 2013 ist „Die automobilste Show der Welt“ – so der maßgeschneiderte Claim für dieses Jahr. Er drückt aus: Hier gibt es Auto, Fahrspaß, Events und Attraktionen satt! Auf keiner anderen Automobilausstellung gibt es mehr Premieren, mehr Neuheiten, mehr Innovation. Die Besucher erwarten 159 Weltpremieren, davon kommen 70 Weltpremieren von Herstellern und 65 Weltpremieren von Zulieferern.

Die IAA ist die weltweit wichtigste Automobilmesse.

Die IAA ist trotz der schwierigen Pkw-Konjunktur in Westeuropa ein Stabilitätsanker: Die Messe zeigt sich mit einer Ausstellungsfläche von rund 230.000 Quadratmetern ähnlich stark wie 2011. Mit 1.091 Ausstellern übertrifft diese IAA sogar das bereits hohe Niveau der vergangenen Messe. Die 65. IAA Pkw wird vom VDA selbst veranstaltet. Sie findet vom 12. bis 22. September 2013 in Frankfurt am Main statt. Das große und moderne Messegelände in Frankfurt und die hervorragende Verkehrsanbindung mit dem Frankfurt Airport, der Autobahn und der Schiene bieten der IAA die passende Infrastruktur.

Die IAA bleibt 2013 der international bedeutendste Treffpunkt der automobilen Welt. Dies zeigt auch der gestiegene Anteil ausländischer Aussteller, der bei 42 Prozent liegt und damit deutlich höher ist als auf der letzten IAA (2011: 32 Prozent). Die zunehmenden automobilen Aktivitäten im Wirtschaftsraum Asien wirken sich auch auf die IAA aus:

Ebenfalls 42 Prozent der ausländischen Aussteller kommen aus dem asiatischen Raum. Der Anteil hat sich damit gegenüber 2011 mehr als verdoppelt (2011: 19 Prozent.). Die Zahl der chinesischen Zulieferer, die zur IAA als Aussteller kommen, hat sich gegenüber dem Jahr 2011 mit 129 sogar verzehnfacht. China ist damit klar auf Platz 1 rein nach der Zahl der ausländischen Aussteller, gefolgt von Großbritannien(85 Aussteller), Frankreich (34) und Japan (31). Aus den USA kommen 21 Aussteller. Insgesamt sind auf der IAA Austeller aus 35 Ländern vertreten, neu dabei sind zum Beispiel Thailand und Indonesien.

Die IAA ist die einzige unter den großen Automobilmessen der Welt, auf der nicht nur Hersteller, sondern die komplette Zulieferindustrie und damit die gesamte Wertschöpfungskette des Automobils vertreten ist – mit steigender Tendenz: Die Zahl der Zulieferer, die auf der 65. IAA Pkw ausstellen, hat deutlich zugenommen. Sie liegt mit 380 um 25 Prozent höher als 2011 (305). 55 Prozent der ausstellenden Zulieferer kommen aus dem Ausland.

Die IAA wird immer internationaler, und ihre Besucher werden immer jünger – während das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Deutschland ansteigt. Bei der IAA 2011 waren die Besucher im Schnitt 35 Jahre alt, im Jahr 2009 lag das Alter noch bei 36 Jahren. Das ist ein bemerkenswerter Fakt und unterstreicht das ungebrochene Interesse auch der jungen Generation an individueller Mobilität. Bei den Eintrittspreisen senden wir ein weiteres klares Stabilitätssignal: Die Preise für IAA-Eintrittskarten (13 Euro werktags, 15 Euro an den Wochenenden) sind seit nunmehr zehn Jahren stabil.

Mehr als 60 Prozent aller Pressekonferenzen werden von ausländischen Firmen durchgeführt – auch das ein weiterer Hinweis auf die Internationalität der IAA. Die Online-Akkreditierung für Journalisten ist seit Anfang Juli unter www.iaa.de aktiviert. Über 7.500 Journalisten aus 96 Ländern haben sich bereits online akkreditiert. Insgesamt erwarten wir zur IAA mehr als 10.000 Medienvertreter. Keine andere Messe hat eine höhere Medienresonanz!

Die IAA macht damit das Fenster zur Zukunft ganz weit auf.

Allein die deutschen Hersteller bringen bis Ende kommenden Jahres 16 Serienmodelle mit elektrischem Antrieb auf den Markt.

Der zweite Innovationsschwerpunkt ist die Vernetzung des Autos. Sie führt in den kommenden Jahren zu dramatischen Veränderungen: Das Auto wird zur mobilen Kommunikationsplattform.

Der Fahrer ist damit stets online und erhält über die Vernetzung viel schneller alle wichtigen Informationen. So kann das Auto z. B. „weiter sehen“ als es der Fahrer jemals konnte. Kurz: Vernetzung bringt für alle Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit – und für den Fahrer zusätzlich mehr Komfort. Die Richtung ist klar erkennbar: hin zum teilautomatisierten und später zum hoch automatisierten Fahren. Für den Autofahrer sind das faszinierende Perspektiven. Und die Marktchancen sind enorm, wir rechnen mit 36 Prozent Zuwachs pro Jahr.

2016 werden 210 Mio. „Connected Cars“ weltweit auf den Straßen fahren – viermal mehr als heute. Elektromobilität und Connectivity sind nicht nur auf den Ständen der Aussteller zu sehen, sondern werden auch in jeweils eintägigen Symposien auf der IAA umfassend behandelt.

Rund um das Automobil

 Auf der IAA in Frankfurt (bis 22. September) zeigten die Autobauer wieder viele spannende Konzeptautos, die eine Idee vom Design und der Technik der Zukunft geben. Eines der abgefahrensten Konzepte kommt unter anderem von Audi. Der Nanuk. Das Coupé für den Geländeeinsatz ist nur 1,34 m hoch, hat Allradantrieb und Allradlenkung sowie einen Dieselmotor. Und was für einen Dieselmotor: zehn Zylinder, fünf Liter Hubraum und 544 PS! In 3,8 Sekunden soll das Geschoss auf Tempo 100 sein, Schluss ist erst bei 305 km/h.

BMW läutet mit i3 und i8 das Zeitalter der E-Mobilität ein. Die Bayern machen Elektromobilität erlebbar und lassen bereits heute ein neues Zeitalter beginnen. Mercedes, Audi, Volvo und Cadillac zeigen Coupés, die unterschiedlicher nicht sein könnten. So gibt es schicke Coupé-Studien und Mercedes trägt dabei mit dem S-Klasse Coupé besonders dick auf.

Ein weiteres Highlight war sicherlich auch die Präsentation des  Ferrari 458 Speciale. Das Sondermodell hat erstmals technische Innovationen wie die aktive Aerodynamik an Bord. Die Power des Motors wurde von 570 PS auf 605 PS gesteigert und der 4,5 Liter große V8 soll damit laut Ferrari die höchste Literleistung aller Serien-Achtzylinder besitzen. Zum Vergleich: Der 4,4 Liter große V8 im BMW M5 bedient sich zweier Turbolader, um auf maximal 575 PS zu kommen. Noch beeindruckender sind die Fahrleistungen: Glatte drei Sekunden verspricht Ferrari für den Sprint auf 100 km/h, die 200 km/h-Marke ist nach 9,1 Sekunden erreicht.

Das war die IAA 2013 in Bildern

Die ganze Welt der Fotos

Halle 2 - Festhalle: Mercedes, Smart - Halle 3: VW, Skoda, Bugatti, Lamborghini, Porsche - Halle 5: Volvo, Jaguar, Infiniti, Aston Martin, Range Rover, Hamann, Mansory

Halle 6: Abarth, Fiat, Lancia, Jeep, Ferrari, Maserati - Halle 8: Renault, Subaru, Toyota, Hankook, Lexus, Peugeot, Citroen - Halle 9: Chevrolet, Honda, Cadillac - Halle 11: BMW, Mini, Rolls Roys - Außengelände: Audi Halle

 

Was ist auf der IAA genauso wichtig wie der Fahrer hinter dem Lenkrad? Na das sind die netten Mädels, die sich neben den Autos präsentieren. Hübscher anzuschauen sind sie allemal.

Also einfach beim Durchsehen der Fotos auf die Schönsten der Frankfurter IAA 2013 achten!

IAA-Historie

Die Internationale Automobil-Ausstellung in Deutschland - Ihre Zündfunken, ihre Meilensteine

1897: Die erste IAA findet im Berliner Hotel Bristol statt. Genau acht „Motorwagen“ werden der Öffentlichkeit vorgestellt.

1897–1911: Die IAA in Deutschland entwickelt sich zur festen Einrichtung. Bis 1911 findet beinahe jedes Jahr eine IAA statt, meist in Berlin, in den Jahren 1905, 1906 und 1907 sogar jeweils zweimal. Das Automobil ist hoffähig geworden. Produziert wird inzwischen im industriellen Stil.

1921: Die erste IAA nach dem Ersten Weltkrieg findet in Berlin statt. Es ist die 14. IAA seit Beginn der Zählung. 67 Automobilhersteller präsentieren 90 Pkw- und 49 Lkw-Modelle. Im Vordergrund dieser IAA steht das Thema Komfort.

1931: Trotz der noch spürbaren Auswirkungen der globalen Rezession findet die 22. IAA in Berlin statt. 295.000 Besucher werden gezählt. Erstmals werden Fahrzeuge mit Frontantrieb vorgestellt.

1939: In Berlin findet die letzte IAA vor dem Zweiten Weltkrieg statt. Diese 29. IAA erreicht einen Besucherrekord von 825.000 Besuchern. Erstmals wird der neue "Volkswagen" präsentiert. Der "Kraft-durch-Freude-Wagen" wird später als "Käfer" Automobilgeschichte schreiben.

1947–1949: Die deutschen Automobil- und Zubehörhersteller beteiligen sich an der Exportmesse in Hannover. Die Halle der Automobilindustrie wird dabei zum Publikumsmagneten.

1951: Erstmals findet eine Automobilausstellung in den Messehallen von Frankfurt statt. Das Großereignis im April zieht 570.000 Besucher an. Gezeigt wird u. a. der erste Lkw mit einem Turbo-Dieselmotor. Ein halbes Jahr später, im September, zieht eine weitere Autoschau in Berlin 290.000 Besucher an. Mit dieser 35. IAA verabschiedet sich die deutsche Automobilindustrie von ihrem historischen Ausstellungsplatz. Sie zieht ganz nach Frankfurt am Main um.

Von nun an findet die IAA im Zwei-Jahres-Rhythmus statt.