- Die American Car & Harley Show –

Die Liebhaber von US-Oldtimern, VW Bugs, Showcars und Harley -Bikes können sich freuen:

Die traditionelle Veranstaltung „Street Mag Show“ startet wieder! Ausgestellte Cabrios mit majestätischen Heckflossen, chromglänzende Cadillacs, bullige Pickups mit Breitreifen, Muscle Cars, Hot Rods, Custom Cars und Lowrider. Edle Chopper und glänzende Harleys begeistern die Besucher. Die Klassiker der amerikanischen Automobilgeschichte aus den 30er bis 70er Jahren stehen auf den Street Mag Show Veranstaltungen gleich reihenweise Spalier. Stoßstange an Stoßstange werden neben den legendären Cadillacs u.a. restaurierte Chevys und Corvettes, liebevoll veredelte Buicks, getunte Hot Rods und aufgestylte Vans und viele andere seltene Modelle und Fabrikate die Herzen der Fans höher schlagen lassen - insgesamt rechnen die Veranstalter mit ca. 2.000 US Cars und Harleys und knapp 20.000 Besuchern.

Ein ganz besonderer Blickfang sind die sog. Hot Rods, Custom-Cars und Lowrider. Custom-Cars sind radikale Umbauten - von der Original-Karosserie bleibt dabei manchmal nur die Fahrgestell-Nummer übrig. Die Lowrider können dank einer ausgeklügelten Hydraulik mit elektrischen Pumpen wahre Tanzwunder vollbringen! Diese Streethopper sind fester Bestandteil zahlreicher Hip-Hop und Rap-Videos und erregen gerade bei den jüngeren Fans großes Interesse, die sich freuen, die Schaukelmobile aus MTV und VIVA einmal live hüpfen, wippen und auf drei Rädern fahren zu sehen! So unzweckmäßig diese „Dinosaurier“ heute auch angesichts mangelndem Parkraums und hoher Benzinpreise scheinen mögen, ihrer Faszination kann man sich nicht entziehen - das Lebensgefühl der 50er Jahre ist und bleibt ein Mythos.

Die Anfänge der europäischen Car-Meetings liegen in Schweden. Dort fanden sich in den 70er Jahren erstmals vereinzelte Liebhaber verchromter Kühler und meterlanger Heckflossen in lockerer Atmosphäre zusammen. Schnell wurde deutlich, daß es hierbei nicht nur um Sehen und Gesehen werden ging, sondern neben dem Besitzerstolz echter Bedarf an Erfahrungsaustausch, Unterstützung und Kommunikation bestand. Seit dem durchschlagenden Erfolg der Premiere 1989 und dem ungebremsten Interesse am American Way of Life wächst auch in Deutschland stetig die Zahl der autophilen Liebhaber - die kommen auch in diesem Jahr wieder voll auf ihre Kosten. Das Programm der Street Mag Show beschränkt sich aber nicht nur auf vierrädrige Kunstwerke - auch chromblitzende Harleys aller Baureihen werden den Boden erbeben lassen und ein Stück amerikanischer Kulturgeschichte präsentieren - für Biker ein Muss.

Street Mag

AUSSTELLUNG MAL ANDERS

Die Teilnehmer der Street Mag Show - ausschließlich Privatbesitzer und Sammlerreisen sternförmig aus ganz Europa zu diesem einmaligen Ereignis an. Über 2.000 amerikanische Oldtimer und Bikes der 30er bis 90er Jahre werden vor Ort zu bewundern sein: Classic-Cars, VW Bugs, Hot Rods, Dragster, Limousinen, Cabrios, Vans, Pick Ups und natürlich interessante Motorräder des amerikanischen Kult-Herstellers „Harley Davidson“.

PRÄMIERUNG DER BESTEN UND SCHÖNSTEN

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet die Prämierung am Sonntagnachmittag, bei der über 60 attraktive Pokale locken. Auf einer speziell konstruierten Bühne werden die Besitzer ihre Lieblinge zur Begutachtung vorstellen. Originalität, Restaurierung, Lackierung, aber auch Geschmack beim Design werden u.a. Bewertungskriterien der Fachjury bilden.

VORFÜHRUNGEN UND INFOS RUND UMS AUTO

Neuigkeiten und Wissenswertes aus der Szene wird Fachleuten und Interessierten an Informationsständen vermittelt. Jeder der Lust hat, kann seinen Oldie auf der Bühne präsentieren und im Dialog mit einem fachkundigen Moderator die Geschichte und Besonderheiten seines Fahrzeugs vorstellen. An der Sammlerbörse sind seltene Accessoires und Zubehör zu finden; Lackiervorführungen regen zum Staunen an.

LET’S HAVE FUN

Die Street Mag Show ist nicht nur eine Oldtimer-Ausstellung, sondern eine Veranstaltung, die den American Way of Life im Rahmenprogramm zelebriert: Models präsentieren sich in zeitgemäßem Outfit, American Food and Ice-Cream etc. ergänzen die Veranstaltung. Die Kids können sich bei Aktionen wie Kinder-Country, Mini Bike, Hüpfburg, Mini-Dragster-Bahn etc. in der „Kinderecke“ versuchen.

Kleines Street Mag Show Lexikon

Am Sonntagnachmittag erfolgt die Preisverleihung in folgenden Pokalklassen: Classic, 50‘s, 60‘s, 70‘s, Original 50‘s, 60‘s, 70‘s, Muscle Car, Street Machine, Hot Rod, Custom, Lowrider, Pickup, Jeep, Van, New Age, Euro-Custom, Europe Car, Classic Bike, Modified Bike, Long Distance, Best Sound, Best of Show.

Zum besseren Verständnis hier ein kleines Glossar:

Classic, 50‘s, 60‘s, 70‘s Sämtliche Fahrzeuge amerikanischer Bauart

Original 50‘s, 60‘s, 70‘s Fahrzeuge im Originalzustand. Hier können auch leicht abgenutzte Fahrzeuge einen Pokal gewinnen.

Custom Fahrzeuge, die nicht mehr in ihrem ursprünglichen Serienzustand belassen, sondern gerändert werden. Darunter fallen z.B. Lowrider oder Leadsled (übersetzt: Bleischlitten).

Street Machine Amerikanische Fahrzeuge verschiedener Baujahre, die durch individuelle Umbauten zu extremer Leistung gebracht werden. Über 500 PS sind keine Seltenheit. Diese Wagen werden oft zu Beschleunigungs-Rennen über eine 1/4 Meile genutzt.

Muscle Car Originalfahrzeuge der Baujahre 1965 bis 1973, siehe auch Street Machine, allerdings selten Rennteilnehmer.

Hot Rod Fahrzeuge aus den 20er bis 40er Jahren, häufig Ford-Modelle, die durch extreme Umbauten "heiß“ gemacht" werden. Breite Reifen, freiliegende Motorblöcke oder abgesägte Dachholme (Top Chop) gehören dazu. Der Phantasie sind nur durch die Straßenverkehrsordnung Grenzen gesetzt. Hot Rods sind Objekte eines Kults, der in den 50er Jahren boomte. Damals machten Jungs die billigen 20er/30er Jahre – Fords ihrer Väter durch Umbau schneller und bequemer, um damit ihren Freundinnen zu imponieren. Dies hatten sie von den Whiskey-Schmugglern abgeguckt, die ihren selbstgebrannten "Moonshine" in umgebauten, schnelleren Wagen transportierten. Es entstand der Kult des "Cruising“, des gemütlichen Spazierenfahrens mit gelegentlichen Renn-Herausforderungen, wie es im Kultfilm "American Graffiti" dokumentiert ist.

Lowrider Oft tiefliegende Wagen, meistens Chevrolet-Modelle der 60er- 70er Jahre Baujahre, die mit einer leistungsstarken Hydraulik versehen im Stand extrem schaukeln bzw. gar springen oder auf 3 Rädern fahren können! Stark verbreitet im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko, wo Wettbewerbe im "Hopping" an der Tagesordnung sind. Sehr beliebt bei Rappern und HipHoppern.

Leadsled Übersetzt: Bleischlitten. Amerikanische Wagen der späten 40er bis frühen 60er Jahre, die durch Tieferlegen, Entfernen der Chromteile, Verkürzen der Dachholme (Top Chop von 10-15 cm), in die Karosserie eingelassene Lampen und Antennen und oft auch verlängerte Karosserien schwer und brutal aussehen. Beliebteste Basis für den Umbau: der Mercury.

Dragster Hochleistungs-Rennmaschinen, die Beschleunigungsrennen, sog. Drag Races, über eine 1/4 Meile (ca. 400 Meter) fahren. Keine Serienfahrzeuge, sondern speziell für diesen Zweck entwickelte Wagen. Beschleunigungszeit: von 0 auf 100km/h teilweise nur 0,8 Sek.!!

Pickup Kleinlaster mit Ladefläche der 30er bis 60er Jahre, die häufig auf Farmen eingesetzt wurden, bekannt aus "Lassie" und "Fury". Entsprechend gibt es auch Pickup Limousinen.

Jeep/Off Road Off-Roader sind geländegängige Fahrzeuge vom Jeep bis zum Kleinlaster (Truck), darunter auch die bis zu 3 m hohen Monster Trucks, "Big Foot" genannt.

Van Lieferwagen, die mit viel Phantasie zu Wohnmobilen der Luxus-Klasse umgebaut werden. Die "rollenden Traumvillen" werden außen meistens noch mit großflächigen Airbrush-Motiven aus der Märchen- und Fabelwelt versehen.

New Age Youngtimer, Fahrzeuge der 90er und aktueller Baujahre, oft Sport-Pickups

Euro Custom Modifizierter europäischer Wagen

Europe Car Europäische Klassiker; im Trend sind z.Zt. deutsche Spießerautos der 70er Jahre (Ford Taunus, Opel Diplomat)

Classic Bike Harley oder Indian im Originalzustand

Modified Bike Modifizierte Zweiräder

Dagmar Bumpers 1953 erstmals von Cadillac verwendete raketenkopfähnliche Stoßstangen, die der Oberweite einer beliebten Fernsehansagerin namens Dagmar nachempfunden sind

Autronic Eye Auch: Magic Eye, elektronisches Auge, das bei entgegen kommendem Verkehr automatisch die Scheinwerfer abblendet (schon seit 1958!)

Cruise-Control Tempomat (schon seit den 50ern!)

Continental Kit In Blechummantelung liegender Ersatzreifen auf verlängerter Heckstoßstange.

Customizing Individuelles Modifizieren, ( Tunen )

Flamethrower Am Auspuff montierte Flammenwerfer (Custom)

Pin Striping Handgemalte Grafiken/Strichlinien, oft Tattooähnliche Tribals

Air-Ride System Zur Absenkung des Fahrzeugs, bis keine(!) Bodenfreiheit mehr gegeben ist. Vor der Fahrt wird wieder hochgepumpt.

Blower Kompressor, der durch mehr Luftzufuhr im Motor höhere Leistung erzeugt (bis 800 PS!). Ragt manchmal mehr als 40 cm aus der Motorhaube heraus.

Fotos

Und hier sind einige Impessionen vom Street Mag

Zu den Fotos hier