Bremen Classic Motorshow wächst über sich hinaus

Mehr Platz und neue Aufteilung für den Start in die Saison in Bremen

Wirtschaftswunder – das ist das große Thema der Bremen Classic Motorshow 2014. In noch mehr Sonderschauen widmet sich die Oldtimermesse mit ausgesuchten Exponaten der Zeit von den frühen 50ern bis in die späten 60er Jahre. Der Start in die neue Saison findet diesmal von Freitag, 31. Januar bis Sonntag, 2. Februar in allen Hallen der Messe Bremen statt. Und eine große Überraschung gibt es für alle Kenner und Liebhaber der Bremen Classic Motorshow – eine neue Halle mit weiteren etwa 1.500 Quadratmetern Platz für noch mehr Angebote. „Seit Jahren stoßen wir mit den rund 40.000 Quadratmetern Hallenkapazität in Bremen an unsere Grenzen und müssen uns zwischen vielen guten Ausstellern entscheiden. Das ist schade – für alle Beteiligten. Mit einer mobilen Halle schaffen wir nun zusätzlichen Raum für ein noch größeres Angebot“, erläutert Frank Ruge, Projektleiter der Bremen Classic Motorshow das Vorhaben.

Überraschende Raritäten: Bremen Classic Motorshow mit vier Sonderschauen

Ein Ort, um die Oldtimersaison zu beginnen, zum Schwelgen, Bummeln, aber auch zum Kaufen: das ist die Bremen Classic Motorshow auch im Jahr 2014. Von Freitag, 31. Januar bis Sonntag, 2. Februar widmet sich die Bremer Oldtimermesse in ihren diesmal vier Sonderschauen und acht Hallen der Zeit des Wirtschaftswunders. Aber natürlich können Fans der automobilen Geschichte nicht nur staunen und sich erinnern – auch erstehen kann man bei Händlern oder auch im Bereich Junge Klassiker – hier gibt es beispielweise den einen original erhaltenen AMC Pacer mit 34.000 Kilometern auf der Uhr oder einen ebenfalls nicht restaurierten Renault R4 mit 28.000 Kilometern Laufleistung.

Und so geht es munter weiter mit den echten Überraschungs-Raritäten, die die Macher der Bremen Classic Motorshow in kleinteiliger Recherche-Arbeit zusammengesucht haben. Unter dem Motto „Old School – frische Ware“ sind acht Schmankerl zu kaufen: So gibt es den Benz 8/20 Open Tourer Baujahr 1914. „Ein Fahrzeug, das von 1914 bis 1958 in erster, 1959 bis 1992 in zweiter und von da an erst in dritter Hand ist. Nicht nur das ist eine Besonderheit, sondern dieser Wagen ist zudem auch immer fahrbereit gehalten und bewegt worden. Er war nie zerlegt, nie restauriert, er ist hundert Jahre lang gepflegt, gefahren und als Familienmitglied gesehen worden“, weiß Achim Weise, Berater des Teams. Ein weiterer käuflicher Überraschungsgast ist ein Napier T21 Rekordwagen von 1907: "Ein Edwadian wie er im Buche steht – riesiger Motor, zwei Ledersessel und als große Tonne im Heck ein Tank. Der berühmteste Einsatz dieses Wagens – einer von nur drei gebauten – fand 1907 statt, als Napier diese drei Wagen, auf der gerade fertiggestellten Rennstrecke von Brooklands, 24 Stunden am Stück fahren ließ“, so Weise weiter.

Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Wirtschaftswunder durch die diesjährige Messe: Es beginnt auf dem Oberdeck des Foyer in der ÖVB-Arena – hier findet sich eine Neuheit: Erstmals zeigt die Bremen Classic Motorshow auch Fahrräder. Dazu hat sich Frank Ruge, Projektleiter bei der Messe Bremen, einen neuen Partner gesucht. Das Deutsche Fahrradmuseum stellt über zwanzig Fahrräder zur Verfügung, die die Menschen in der Wirtschaftswunderzeit von A nach B brachten. „In dieser Zeit nahmen die Menschen jeden fahrbaren Untersatz, den sie finden konnten – da finden wir es angebracht, auch einmal einen Blick auf diesen Teil der unmotorisierten Geschichte zu werfen“. Und da gibt es einiges zu sehen: Scherenschleiffahrräder, mit denen die Scherenschleifer von Haus zu Haus geradelt sind, Express-Sporträder, die sich mit Gepäcktaschen, Trinkflaschen und vielem weiteren Zubehör als ideales Reisefahrrad anbieten und edle, vollverchromte Sporträder. Außerdem gibt es einen 1950er Jahre Fahrrad-Moped-Laden mit Original-Bestückung – von der Theke über den Ausstellungsständer bis hin zur Kasse.

Weiter geht es auch gleich in der ÖVB-Arena bei den Zweirädern: Die Sonderschau spannt den Bogen von den Fahrrädern mit Hilfsmotor aus der Gründungszeit der beiden deutschen Staaten bis zu den motorradschnellen Kleinkrafträdern in der Mitte der 1960er Jahre. Gezeigt werden nicht nur Mopeds, sondern auch kleinere Maschinen der Adenauer-Zeit. Unter anderem zu sehen sind ein Meister-Fahrrad mit Lutz-Hilfsmotor von 1949 und eine DKW Hummel Super von 1961.

In der Halle 4 gibt es die Sonderschau Kleintransporter, die den ganzen Erfindungsreichtum der Wirtschaftswunderzeit darstellt. Zwei Beispiele: Das Wendax-Lieferdreirad von 1949 sieht zwar irgendwie wunderlich aus, leistete aber seinerzeit in Hamburg beim Abtransport der Schuttberge große Dienste. Ebenfalls hier zu sehen eine echte Rarität: Im ganzen EU-Raum gibt es nur noch ein einziges fahrbares Modell des Goliath Express 1100 Tieflader-Pritsche von 1960.

Weiter geht es in der Halle 5: Holz, Blech oder Kunstleder als Werkstoff, klein, nützlich oder ganz praktisch, aber natürlich auch schick und glänzend sind die 10 Exponate, die hier präsentiert werden. Nur ein einziges Mal gebaut wurde der Kleinschnittger Spezial von 1954. Vermutlich nur noch zwei Modelle gibt es von dem Champion Ch-2 von 1949.

Ganz besonders freuen sich auch die vielen Oldtimer-Clubs auf die Bremen Classic Motorshow, die für sie den Startschuss in die Oldtimersaison bedeutet. Die Interessengemeinschaft (IG) Wartburg-Trabant-Barkas e.V. wartet zum Beispiel mit einer gesamtdeutschen Fahrschule auf, in der man auf der West-Seite die theoretische, auf der Ost-Seite die praktische Fahrprüfung ablegen kann, um am Ende den gesamtdeutschen Führerschein in den Händen zu halten. Außerdem stellt der Porsche-Diesel-Club sein „Projekt Porsche Junior“ vor, bei dem Schüler ab der achten Klasse Porsche-Traktoren aus den 1960er Jahren restaurieren können.

Die Bremen Classic Motorshow öffnet vom Freitag, 31. Januar bis Sonntag, 2. Februar in allen Hallen der Messe Bremen von 9 bis 18 Uhr. Die Tageskarte kostet 15 Euro. Mehr Infos auch unter www.classicmotorshow.de.

Vom Reise- bis zum Scherenschleiffahrrad

Die Bremen Classic Motorshow erstmals mit der Sonderschau Fahrräder

Normalerweise schwelgen die Besucher der Bremen Classic Motorshow in motorisierter Geschichte. Ein Hauch von Benzin, Diesel und Motoröl ist eine der Zutaten, die die über 40.000 Besucher der Bremer Oldtimermesse neben den Angeboten der Händler so schätzen. Im Jahr 2014 widmen sich die Sonderschauen von Freitag, 31. Januar bis Sonntag, 2. Februar 2014 der Wirtschaftswunderzeit. „Grund genug, auch das Fortbewegungsmittel zu zeigen, das das Wirtschaftswunder ins Rollen brachte: Das Fahrrad. Wir werden dank der Unterstützung des Deutschen Fahrradmuseums eine Sonderfläche für Fahrräder haben – in der Nachkriegszeit mussten die Menschen erfinderisch sein, um von A nach B zu kommen, und das wollen wir dokumentieren“, sagt Frank Ruge, Projektleiter der Bremen Classic Motorshow.

„Wir zeigen eine große Bandbreite der verschiedensten Fahrräder: Von den normalen, die wir heute auch noch kennen, wie zum Beispiel Rennräder oder Damenfahrräder, bis hin zu besonderen Fahrrädern, die dem Kleingewerbetreibende gleichzeitig als Transportmittel und als mobiles Werkzeug dienten“, sagt Ivan Sojc, Initiator des Deutschen Fahrradmuseums in Bad Brückenau. Eines dieser besonderen Fahrräder ist ein Scherenschleif-Fahrrad mit angebauten Schleifscheiben, mit dem die Handwerker von Ort zu Ort radeln konnten und so ihr Werkzeug stets in Form ihres Rades dabeihatten. Auch gibt es ein Polizeifahrrad von der Dortmunder Polizei mit Originalgepäcktaschen und -gravuren. Doch Fahrradfahren bedeutet für viele auch Entspannung oder Sport: So sind auch Freizeiträder zu sehen. Zum Beispiel ein Panke-Damenrad mit gefederter Hinterradschwinge oder ein Express-Sportrad mit Originalreiseausstattung wie Packtasche und Trinkflasche. Besonders edel wird es bei einem voll verchromten Adler-Sportrad und dem italienischen Designer-Rad der Firma Vianzone. Nicht ganz so edel, aber trotzdem sehr besonders sind auch ein Roller-Fahrrad, das mit Trittbrett und Pedalen ausgestattet ist, sowie ein Transportrad, das mit einem kleinen Vorderrad und großem Hinterrad vor allem optisch einiges hermacht – und das alles aus den frühen 1950er- bis späten 1960er-Jahren.

Im Foyer der ÖVB-Arena ist neben Fahrrädern noch viel mehr zu sehen: Ein alter Laden für Fahrräder und Mopeds lädt mit Originalausstattung von Möbeln über Theke und Rückwand bis hin zur Kasse und Ausstellungsständern zum Stöbern ein und versetzt Besucher gleichzeitig in vergangene Zeiten. Außerdem gibt es Tischvitrinen mit altem Fahrradzubehör, das mit so manchen Besonderheiten in seiner Aufmachung Fragen aufwerfen könnte.

Die Bremen Classic Motorshow erwartet rund 550 Aussteller und verzeichnete 2013 insgesamt 40.377 Besucher. In diesem Jahr gibt es mehr Platz – die mobile Halle 8 bietet 1.750 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche. Die Sonderschauen widmen sich 2014 dem Thema Wirtschaftswunderzeit. Es sind Mopeds aus den 1950er- und 1960er-Jahren zu sehen, es gibt die Sonderschau Kleintransporter, eine Fläche ist den Fahrrädern dieser Zeit vorbehalten und natürlich die große Sonderschau in der Halle 5, die Kleinwagen und offene Sportwagen der Wirtschaftswunderzeit gegenüberstellt.

Führerschein mal anders

Besucher der Bremen Classic Motorshow erleben Wirtschaftswunderzeiten

Rund 550 Aussteller, exquisite Fahrzeuge und gesuchtes Zubehör zum Verkauf und jedes Jahr ein anderes Thema im Rahmen der Sonderschauen: Das sind die Zutaten, die die Bremen Classic Motorshow zu einem Fest für alle Oldtimerfans zu Jahresbeginn machen. 2014 widmet die Bremen Classic Motorshow die Sonderschauen der Wirtschaftswunderzeit. Von Freitag, 31. Januar bis Sonntag, 2. Februar gibt es vier Sonderflächen in den acht Hallen der Messe Bremen. Zwischen vielen Händlern, die hochwertige Oldtimer zum Verkauf anbieten, und dem Teilemarkt gibt es Mopeds aus den 1950er und 1960er Jahren zu sehen sowie die Sonderschau Kleintransporter. Eine Fläche ist den Fahrrädern dieser Zeit vorbehalten und die große Sonderschau in der Halle 5 zeigt die Kleinwagen und offene Sportwagen der Wirtschaftswunderzeit. In diesem Jahr gibt es noch eine neue Halle mit weiteren 1.750 Quadratmetern Platz für Klassiker.

Auch die Clubs, die sich mit viel Engagement auf den Start der Oldtimer-Saison vorbereiten, bringen sich bei der Bremen Classic Motorshow ein: So haben sich die langjährig befreundeten Clubs IG Wartburg-Trabant-Barkas und Club /8 und Freunde an ihrem Kooperationsstand daran gemacht, Deutschland noch einmal nach Ost und West zu teilen – mit einem Augenzwinkern, versteht sich. „Das Ziel ist es, zwischen den beiden Marken Wartburg und /8, die ja eigentlich gar nicht unbedingt zusammenpassen, eine Verbindung zu schaffen“, sagt Thomas Evermann vom Club /8 und Freunde. Gebaut wurde eine Fahrschule, diagonal geteilt: Auf der Westseite kann man die theoretische Prüfung, auf der Ostseite die damals im Vergleich sehr viel umfangreichere praktische Fahrprüfung ablegen. „Wir haben sogar die Original-West-Fragebögen für die theoretische Prüfung, die gab es im Osten so nicht“, erzählt Frank Schwardtmann, Mitglied des Clubs IG Wartburg-Trabant-Barkas. „Ein besonderes Highlight ist natürlich auch das Original-Ampelwerk aus Ost und West. Viele wissen gar nicht, dass nicht nur die Ampelmännchen, sondern auch die Farbwechsel unterschiedlich waren.“ Am Stand der Clubs wird also alles original sein: Von Verkehrsschildern und Magnettafeln über Tische und Stühle bis hin zum Fahrlehrer – und am Ende hält man den „gesamtdeutschen Führerschein“ in der Hand.

„Alte Liebe rostet nicht“ heißt es bei dem „Projekt Porsche Junior“ vom Porsche-Diesel-Club: „Das Projekt ist für die Jugendlichen als Einstiegshilfe in das Berufsleben gedacht. Viele berufsbildende Schulen erkennen es als Eingangsjahr an, wie ein Praktikum – das ist eine tolle Referenz für die jungen Menschen“, erzählt Projektinitiator und Präsident des Clubs, Harald Stegen. Projekt Porsche Junior ermöglicht es Haupt- und Realschülern ab der 8. Klasse und auch Schülern berufsbildender Schulen, einen alten Porsche von Grund auf zu restaurieren – und zwar ganz besondere Modelle: Traktoren sind es, mit denen mehr als 5.000 Schüler in über 100 Einrichtungen in ganz Deutschland – vor allem aber in Norddeutschland - arbeiten. Die Traktoren sind aber gut und gerne schon 50 Jahre alt und so gibt es an den einst feuerroten Nutzfahrzeugen so einiges zu reparieren, restaurieren und über zu lackieren – am Ende sehen sie aus wie neu und können trotz des halben Jahrhunderts, das sie auf dem Buckel haben, endlich wieder gefahren werden. Das Projekt hat mittlerweile viele Unterstützer, sodass es im Bremer Umland – genauer gesagt in Nordenham – mittlerweile eine „Projekt Porsche Junior“ – Werkstatt gibt, in der ausschließlich Teilnehmer des Projekts an Traktoren schrauben und basteln.

Der MSC Trittau wird in diesem Jahr erstmals die neue Rubrik der „Youngtimer“ neben den Oldtimern vorstellen. Youngtimer sind Fahrzeuge, die über 20 Jahre alt sind und trotz ihres noch jungen Alters schon zu den Oldies gehören. Und der MSC bringt sogar noch besondere Gäste mit: Am Freitagnachmittag werden die Rallye-Weltmeister von 1980 und 1982, Walter Röhrl und Christian Geistdörfer, für eine Autogrammstunde am Stand des Clubs bereitstehen. Auch am Sonntag wird ein ehemaliger Meister des Rallye-Fahrens beim MSC Trittau anzutreffen sein: Klaus-Joachim „Jochi“ Kleint, der Sieger des Estering-Pokals 1978, der seinerzeit als inoffizielle deutsche Rallyecross-Motorshow galt.

Weltspitze: Von 0 auf 86 nach 1.000 Metern

Rekorde des Hanomag-Diesel feiern bei Bremen Classic Motorshow 75-Jähriges

Der Hanomag-Rekord-Diesel gilt als einer der ersten Diesel-Personenwagen überhaupt und wurde ab 1936 gebaut. Drei Jahre später stellte ein, mit einer Sonderkarosserie aus Aluminium versehener Rekord Diesel, mit bis dahin unvorstellbarem Tempo vier Weltrekorde auf – heute gibt es nur noch wenige Fahrzeuge dieser Art. Glück für alle Liebhaber automobiler Geschichte: Bereits seit sieben Jahren kümmern sich Tüftler an zwei Standorten um die Rekonstruktion. In Hildesheim geht es mit Spezialisten an die Rekordwagentechnik, in Zetel kümmern sich mit Uli Weinberg und sein Sohn Fynn Experten für Fahrzeugrestaurierungen um die Karosserie. Und das Beste: Im Rahmen der Bremen Classic Motorshow, die von Freitag, 31. Januar bis Sonntag, 2. Februar 2014, den Startschuss in die Oldtimersaison gibt, wird der fast fertige Nachbau jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Technisch ist der Wagen nun voll einsatzbereit – da kommt die Bremen Classic Motorshow genau richtig. Wir arbeiten seit 2006 an dem Rekordwagen und sind stolz, unsere Fortschritte in Bremen präsentieren zu dürfen“, sagt Horst-Dieter Görg, Vorsitzender der Hanomag Interessengemeinschaft e.V.  Hanomag in Hannover hatte das Einzelstück mit Stromlinien-Karosserie bei Wendler in Reutlingen bauen lassen, um auf der damaligen Reichsautobahn bei Dessau, der heutigen A 9, die Leistungskraft der bis dahin noch wenig kultivierten Selbstzünder zu demonstrieren. Dies gelang mit den Rekorden eindrucksvoll: So standen zum Beispiel nach einem Kilometer für die damalige Zeit atemberaubende 86,87 Stundenkilometer auf dem Tacho. Der Rekordwagen überlebte allerdings den Krieg nicht. Doch dann wurde ein historisches Fahrgestell des Autos gefunden – ein Anfang für das Projekt der gemeinnützigen Hanomag-IG war gemacht. Intensive Recherchen nach alten Bildern des Hanomag Rekord Diesels und Hinweise der seinerzeit noch lebenden Tochter des Motorenkonstrukteurs und Chefentwicklers von Hanomag, Lazar Schagorodsky, machten es dann möglich, den Rekordwagen maßstabgetreu nachzubauen. 100 Jahre nach dem Tod von Rudolf Diesel ist der Hanomag-Rekord-Diesel 2013 fast fertig – für eine Testfahrt reichte es bereits.

Zuvor war es geglückt, im Maßstab 1:3 ein Designermodell zu bauen, das bei der Bremen Classic Motorshow 2013 auf dem Stand von F-Kubik gezeigt wurde. Mittlerweile sind alle technischen Probleme gelöst, für die endgültige Realisierung fehlen allerdings noch rund 75.000 Euro. Mehr Informationen gibt es bei den Aktiven in Halle 5, Stand 5 C 22.

Die Bremen Classic Motorshow erwartet rund 550 Aussteller und verzeichnete in 2013 etwa 40.000 Besucher. In diesem Jahr gibt es mehr Platz – die mobile Halle 8 bietet 1.750 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche. Die Sonderschauen widmen sich 2014 dem Thema Wirtschaftswunderzeit. Im Bereich Motorrad sind Mopeds aus den 1950er- und 1960er-Jahren zu sehen, es gibt eine Sonderschau Kleintransporter, eine Fläche ist den Fahrrädern dieser Zeit zu vorbehalten und natürlich die große Sonderschau in der Halle 5, die Kleinwagen und offene Sportwagen der Wirtschaftswunderzeit einander gegenüber gestellt.

Es war uns ein Fest! : Das war 2014, 2013 und 2012

 Besucherrekord bei der Bremen Classic Motorshow

45.186 Besucher zählte die Messe Bremen am vergangenen Wochenende (31. Januar bis 2. Februar 2014) im Rahmen der zwölften Bremen Classic Motorshow. Rund 600 Aussteller aus zwölf Nationen boten in den sieben Hallen der Messe Bremen plus einer neuen, mobilen Halle 8 Ersatzteile, Oldtimer, Motorräder aus dem Oldtimerbereich an. Die besonderen Hingucker waren die vier Sonderschauen zum Thema Wirtschaftswunderzeit. „Ein Plus von über zehn Prozent sind ein großartiger Erfolg – im vergangenen Jahr hatten wir 40.377 Besucher“, sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der veranstaltenden Messe Bremen. Den größten Zuwachs verzeichnet die Oldtimermesse bei Besuchern aus dem Ausland – außerdem gibt es immer mehr Menschen, die mehr als 300 Kilometer Anfahrt haben, so das Ergebnis der Befragung, die regelmäßig durchgeführt wird. „Rund 14,3 Prozent unserer neuen Besucher kamen aus dem Ausland, bevorzugt aus den skandinavischen Ländern und den Benelux-Staaten“, so Schneider. 15,4 Prozent der Erstbesucher gaben an, mehr als 300 Kilometer gereist zu sein, um dabei zu sein. „Die Bremen Classic Motorshow hat ihr gutes Standing in Deutschland bewiesen und sich als der Treffpunkt der Szene und Handelsplatz für Oldtimer in den angrenzenden nordischen Nachbarländern etabliert“, bewertet Schneider das hervorragende Ergebnis der aktuellen Zahlen. Die nächste Bremen Classic Motorshow findet von Freitag, 6. bis Sonntag, 8. Februar 2015 in der Messe Bremen statt.

Hier gibt es die Fotostrecke der Bremen Classic Motorshow 2014:

Zweiräder und Klassiker

Die Bremen Classic Motorshow 2013 hat gegenüber der Ausgabe 2012 deutlich zugelegt. 40.377 Menschen kamen von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Februar, in die sieben Hallen der Messe Bremen. Damit verbuchte die erste Oldtimermesse der Saison und die größte in Nordeuropa ein Besucherplus von rund 1.700 Besuchern gegenüber dem Vorjahr.

Die BREMEN CLASSIC MOTORSHOW 2012 war ein Fest für alle: Viele Aussteller haben sich dem Sonderthema „Originalausgaben“ angeschlossen, so dass gemeinsam eine seltene Vielzahl original erhaltener Autos und Motorrädern aufgeboten werden konnten, die ihresgleichen in Europa sucht. Das neue Handelsforum „Junge Klassiker“ hat sich bereits im zweiten Jahr zum Publikumsliebling entwickelt. Auch eisige Temperaturen und Schnee konnten knapp 38.612 Besucher aus dem In- und Ausland nicht davon abhalten, an der zehnten Jubiläumsausgabe teilzunehmen. Die Anzahl der akkreditierten Journalisten hat in diesem Jahr sogar Rekordniveau erreicht. Das Schönste aber ist: Alle haben sich von der besonderen Atmosphäre in Bremen begeistern lassen. Vielen Dank an alle Aussteller und Besucher der BREMEN CLASSIC MOTORSHOW 2012!

Hier gibt es die Fotostrecke der Bremen Classic Motorshow 2013

Hier gibt es die Fotostrecke der Bremen Classic Motorshow 2012